Wir fühlen den Lehrern auf den Zahn

Heute im Interview : Fr. Auerswald

Wollten Sie schon immer Lehrerin werden? Hat Sie selbst ein Lehrer dazu inspiriert?

Es war meine Musiklehrerin, deren Unterricht mich als 5. Klässlerin fasziniert hat. Den Wunsch Musik- und Deutschlehrerin zu werden, hatte ich erst später seit der 8. Klasse.

Wie blicken Sie bisher auf die Zeit Ihrer Lehrerlaufbahn zurück? Gab es z.B. emotionale Momente?

Ein ganz emotionaler Moment für mich ist jeder Abiball. Meistens sind es aber die vielen Kleinigkeiten im Alltag, die man gar nicht alle aufzählen kann. Aber auch das Doppelquartett, welches ich leite, ist auch oft mit viel Emotionalität verbunden.

Was haben Sie in der Zeit am GGWSF gelernt?

Ich glaube, was ich hier am meisten gelernt habe, ist es Dinge einfacher zu machen. Damit meine ich die wissenschaftlichen Inhalte vom Studium in eine leicht verständliche, jahrgangsgerechte Sprache zu vermitteln bzw. teilweise stark zu verkürzen. Außerdem habe ich hier noch gelernt die Dinge nicht so persönlich zu nehmen und mein Gesicht vor anderen zu wahren.

Was waren die witzigsten Ausreden am GGWSF?

Ich hatte z.B. mal einen Schüler, der mir als Ausrede für seine Verspätung sagte, dass sein elektrisches Gartentor nicht öffnete. Ganz witzig war aber auch ein Schüler, der dachte es seien noch Ferien.

Was war Ihre schlimmste bzw. schönste Erfahrung am GGWSF?

Einer der schönsten Momente für mich war, als W. Misikirz beim Bundesfinale “Jugend debattiert“ in Berlin gewonnen hatte. Schöne Momente sind aber auch, wenn z.B. ein ehemaliger Schüler von mir ein Buch geschrieben hat und dir persönlich das Skript überreicht.

Wenn Sie Schule an sich zu Ihrer Zeit mit heutzutage vergleichen. Was ist der größte Unterschied?

Wenn ich diese Frage auf mich beziehe, dann ist der größte Unterschied sicherlich dass ich auf einem Internat war mit einem anderen Kurssystem bzw. deren verschiedenen Wahlpflichtkursen.

Darf ich nach Ihrem Abiturdurchschnitt fragen?

[…] Diese Zahl würde nun nichts über meine Umstände während der Oberstufe aussagen und wie es dazu gekommen ist. Deshalb sollte jeder, der den Durchschnitt gerne wissen möchte lieber selbst zu mir kommen.

Sind Sie mit sich selber sehr selbstkritisch bzw. perfektionistisch oder eher gelassen?

Zu mir selbst bin ich sehr kritisch und nie gelassen. Außerdem bin ich eher ein ungeduldiger Mensch mit hohen Ansprüchen an mich und andere Personen, aber nicht immer perfektionistisch.

Redakteur: Florian B.

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