Heute fühlen wir den Lehrern auf den Zahn

Heute zu lesen: Hr. Schreiber im Interview

Interviewer: Was war die lustigste Frage die Ihnen je ein Schüler gestellt hatte?

Herr Schreiber: Kann ich nicht beantworten es gab so viele.

Interviewer: Dann nennen Sie irgendeine.

Nach längerem überlegen und mehrfacher Versicherung, dass wir die Frage nicht veröffentlichen verriet er uns eine. Wir sagen nur so viel es war eine im Fach Geographie und sie war schon in diesem Jahrtausend.

Interviewer: Was fällt Ihnen spontan ein, wenn man Sie fragt, was auf einer Ihrer Klassenfahrten schiefgelaufen ist?

Herr Schreiber: Da gibt es einige, wenn einige Schüler gegen die Disziplin verstoßen und in Colaflaschen pinkeln und als zweites fällt mir noch ein als ich in einer Nacht vom Sicherheitsdienst geweckt wurden bin und der mir sagte ein Schüler von mir hängt an einem Hotel an der Außenfassade des siebten Stocks.

Interviewer: Könnten sie sich vorstellen, andere Fächer zu unterrichten?

Herr Schreiber: Ja, als ich meine Berufswahl getroffen habe, hatte ich einige Ambitionen. Also Sport stand nie zur Debatte, da ich Sport über alles geliebt habe und auch vielseitig als Kind war, ich habe auch fast alle Sportarten gemacht die man hier zu DDR-Zeiten machen konnte, von Fußball, Handball, Schwimmen, Leichtathletik, Basketball und Volleyball. Dann hatte ich aber noch die Ambitionen Biologie oder Geschichte zu machen, was mich heute auch noch interessiert.

Interviewer: Welches Land würden Sie gern bereisen und welches nicht?

Herr Schreiber: Ambitionen hätte ich mal noch nach Neuseeland, kombiniert mit Australien zu reisen. Ein Land was ich nicht unbedingt bereisen würde habe ich jetzt nicht unbedingt.

Interviewer: Nennen Sie etwas, das die Leute vermutlich nicht über Sie wussten?

Herr Schreiber: Das ich bauen als Hobby habe.

Interviewer: Wie waren sie als Schüler?

Herr Schreiber: Ich war ein ganz normaler Schüler, mit der Ambition immer Sport zu machen.

Interviewer: War Lehrer Ihr Traumberuf?

Herr Schreiber: Ja, ich wusste schon in der siebten Klasse, dass ich Lehrer werden wollte, dass habe ich auch umgesetzt.

Interviewer: Wie beurteilen Sie die Zukunft des Lehrerberufs?

Herr Schreiber: Der Lehrerberuf ist ein Beruf, der meiner Ansicht nach wieder an Bedeutung gewinnt, auch was erzieherische Fragen betrifft, wenn es um die Durchsetzung der Normen und Werte geht, weil oft die Eltern allein gelassen sind oder da aus meiner Sicht jedenfalls die Wertedebatte etwas stiefmütterlich im Hintergrund steht. Außerdem braucht jede Generation Bildung, egal in welcher Form, die ändert sich und demzufolge hat auch der Lehrerberuf in der Perspektive, ob der elektronisch gesteuert ist oder anders immer eine bestimmte Funktion, der muss ja auch vermitteln und das wesentlichste ist, was Schüler erkennen müssen überhaupt, das ist das oberste Gebot. Die Schule ist die eine Seite, aber die Schüler müssen lernen zu bewerten, man muss ja und das ist das oberste Gebot, wenn wir was im Unterricht machen sind das teilweise nur Schritte, aber der Schüler muss lernen Situationen, Sachverhalte und sein Umfeld zu bewerten, weil erst dann kann er selbst sich ein Urteil erlauben. Wenn der Schüler bewerten nicht lernt ist er kein richtiger Mensch, weil er dann kein Urteilsvermögen, was er immer braucht, ist immer im Zusammenhang mit Bewertung zu sehen. Also ist der Hintergrund von all dem, was wir machen lernen zu bewerten.

Interviewer: Vielen Dank für das Interview.

Herr Schreiber: Gern geschehen.

Redakteur:Bennet S.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s